Stop Climate Change - Aktuelles

Oktober 2011

Zertifikatsübergabe an die Druckerei Offset Company

Die Offset Company erhält Stop Climate Change Zertifikate für ihr Unternehmen und ihre Produkte.

v.l. Raphael Treß (Geschäftsführer Offset Company), Axel Schmidt (Senior Projektmanager GLS Bank)

Februar 2011

AGRA-TEG auf der BioFach 2011

Sie finden uns in in Halle 7 Stand 506

vom Mittwoch, 16.02.2011 bis Samstag, 19.02.2011.

NürnbergMesse GmbH, Messezentrum, 90471 Nürnberg

Oktober 2010

Bio innovativ mit Stop Climate Change!
Das Klimaschutzprogramm Stop Climate Change (SCC) gewinnt den Innovationspreis 2010 in Göttingen. Das ambitionierte Zertifizierungssystem und seine Kooperationspartner wurden am 25. Oktober 2010 als Sieger in der Kategorie "Gründung" prämiert.

Das Zertifizierungssystem Stop Climate Change unterstützt Unternehmen, ihre Treibhausgasemissionen zu bilanzieren, gezielt zu reduzieren und die unvermeidbare Restemissionen durch die Förderung hochwertiger Klimaschutzprojekte zu kompensieren. Bei Nahrungsmitteln ist die Bio-Zertifizierung Eingangsvoraussetzung für die SCC-Zertifizierung. Zahlreiche Unternehmen der Bio-Branche wie BioTropic, Ökoland, SPRINGER Bio-Backwerk, Voelkel, Die Regionalen, bio verlag oder ARAMARK wenden das SCC-System bereits in der Praxis an.

"Wir freuen uns über die Auszeichnung", so Marco Lange, Koordinator des Zertifizierungsprogramms Stop Climate Change (www.stop-climate-change.de). "Ziel und Philosophie des Ökolandbaus war und ist es, klimafreundlich zu produzieren. SCC ermöglicht es Bio-Unternehmen, sich mit nachhaltigen und glaubwürdigen Bio-Produkten zu positionieren und ihre Klimaschutzleistungen an Verbraucherinnen und Verbraucher wirksam zu kommunizieren."

"Wir gratulieren dem Systemträger zur Verleihung des Innovationspreises", sagt Dr. Jochen Neuendorff von der GfRS als Vertreter des Governing Board von SCC. "Wir freuen uns über den großen Erfolg des Klimaschutzprogramms am Markt. Der Innovationspreis würdigt erneut die konsequente und transparente Arbeit von SCC."

September 2010

Stop Climate Change gratuliert -- ARAMARK für nachhaltiges Engagement als "Caterer des Jahres 2010" ausgezeichnet

Der vom Fachmagazin Catering inside jährlich ausgeschriebene Preis prämiert besondere Leistungen im Bereich Catering. ARAMARK überzeugte die hochkarätig besetzte Fachjury mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie und Deutschlands erstem klimafreundlichen Bio-Betriebsrestaurant als aktuellen Meilenstein.

Die Jury hob die langfristige Nachhaltigkeitsstrategie der ARAMARK hervor, die durch die Stop Climate Change-Zertifizierung von Betriebsrestaurants konsequent fortgeführt wird. Ziel der Zertifizierung ist eine dauerhafte Minderung der betrieblichen CO2-Emissionen sowie der Ausgleich unvermeidbarer CO2-Emissionen durch die Förderung hochwertiger Klimaschutzprojekte. Das Konzept des klimafreundlichen Betriebsrestaurants ist ein ganzheitliches Projekt zugunsten des Klima- und Umweltschutzes und bietet klare Vorteile für den Caterer, den Kunden und die Gäste. Die Verwendung von hochwertigen Zutaten mit besonderem Fokus auf regionale und nachhaltige Erzeugung, ein hoher Anteil an Bio-Produkten sowie eine energieeffiziente Zubereitung der Speisen sind wesentliche Eckpfeiler des CO2-Minderungskonzepts. Ein wichtiger Zusatznutzen für die Kunden der ARAMARK ist die mögliche Integration von Stop Climate Change in ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie.

Für ARAMARK sind Stop Climate Change-Zertifizierungen keine Modeerscheinung, sondern beständige Entwicklung, aktives Handeln und Innovationsanspruch -- jetzt und in Zukunft.

März 2010

Velotaxi eröffnet die Saison in Frankfurt mit Stop Climate Change

Velotaxi erhält als klimafreundliches Transportunternehmen zur Saisoneröffnung am 31.03.2010 das Stop Climate Change Zertifikat.

v.l. Marco Lange (Projektleiter von Stop Climate Change), Frank Ronnsiek (Geschäftsführer Velotaxi),
Heinz Schmitz (Geschäftsführer von CityForum-ProFrankfurt), Matthias Graf (Geschäftsführer Velotaxi),
Lutz Sikorski (Verkehrsdezernent Frankfurt am Main).

v.l. Frank Ronnsiek (Geschäftsführer Velotaxi), Marco Lange (Projektleiter von Stop Climate Change),
Matthias Graf (Geschäftsführer Velotaxi).

Januar 2010

Erstes klimafreundliches Betriebsrestaurant in Deutschland nach Stop Climate Change Standard

Das ARAMARK-Betriebsrestaurant der Bauerfeind AG in Zeulenroda wurde am 21.01.2010 zertifiziert und ist damit das erste klimafreundliche Betriebsrestaurant in Deutschland nach Stop Climate Change Standard.

v.l. Peter Amon (Vorsitzender der Geschäftsführung bei ARAMARK),
Beatrix Bauerfeind-Johnson (Vorstandsmitglied Bauerfeind),
Marco Lange (Projektleiter von Stop Climate Change).

Erstes Dortmunder Unternehmen nach Stop-Climat-Change zertifiziert.

Das Kornhaus Naturkost erhielt als erstes Dortmunder Unternehmen das Siegel "Klimafreundliches Unternehmen" nach Stop Climate Change Standard. Marco Lange von der AGRA-TEG überreichte das Zertifikat und gratulierte Stefan Schlepütz, Inhaber von Kornhaus Naturkost. Für Ulf Wollrath, Geschäftsführer der IHK Dortmund ist diese Zertifizierung ein positives Beispiel für andere Dortmunder Unternehmen. "Auch ich habe durch ein anderes Unternehmen von diesem Siegel erfahren" so Stefan Schlepütz, Inhaber von Kornhaus Naturkost, "und unterstütze Kollegen daher gerne."

v.l. Ulf Wollrath (Geschäftsführer der IHK Dortmund),
Marco Lange (Projektleiter von Stop Climate Change),
Stefan Schlepütz (Inhaber von Kornhaus Naturkost)
und Stephan Gümbel (Bündnis 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Dortmund).

Dezember 2009

Bio is(s)t klimafreundlich – Klimaschutz mit Stop Climate Change!

Ökologisch wirtschaftende Landwirte leisten einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz. Mit der Stop-Climate-Change-Zertifizierung im nachgelagerten Verarbeitungs-, Handels- und Logistiksektor ist die ökologische Lebensmittelwirtschaft auch dort Vorreiter beim Klimaschutz.

Zu Beginn der Weltklimakonferenz in Kopenhagen fordert das Netzwerk Stop Climate Change von der Bundesregierung und den Bundesländern verstärkte Anstrengungen zur Förderung des ökologischen Landbaus und der klimafreundlichen Vermarktung von Öko-Lebensmitteln.

Zahlreiche Studien belegen: Die Umstellung auf Öko-Landbau schützt das Weltklima. "Das Verbot chemisch-synthetischer Stickstoffdünger und Pflanzenschutzmittel, der Kohlenstoffaufbau im Boden, der begrenzte Futtermittelzukauf für Öko-Tiere und die verbreitete Festmistwirtschaft sind hier die entscheidenden Faktoren", so Marco Lange, Koordinator des Zertifizierungsprogramms Stop Climate Change (www.stop-climate-change.de). "Ziel und Philosophie des Ökolandbaus war und ist es, klimafreundlich zu produzieren."

Auch im nachgelagerten Bereich kommen die Vorreiterunternehmen bei der zertifizierten klimafreundlichen Produktion aus der Naturkostbranche. Eine starke Allianz von Unternehmen wie BioTropic, bio verlag, Ökoland, Springer Bio-Backwerk und Voelkel vermarktet schon heute nach dem Stop Climate Change-Standard zertifizierte Produkte. Damit demonstrieren diese Unternehmen eindrucksvoll, wie in der nachgelagerten Weiterverarbeitung eine aktive Verringerung von Treibhausgasen erreicht und zugleich sinnvolle und qualitativ hochwertige Klimaschutzprojekte unterstützt werden können.

Patrik Müller, Geschäftsführer der Ökoland GmbH Nord erklärt: "Ich glaube, dass unser Klima nicht nur auf großen Konferenzen, sondern vor allem durch viele kleine, kreative und aktive Schritte in allen Lebensbereichen gerettet werden wird. Nur so sind die ehrgeizigen Ziele bei der CO2-Minderung der Bundesregierung erreichbar. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, dass immer mehr Menschen Bio-Lebensmittel kaufen und die Regierungen das Potential des Öko-Landbaus als wichtigen Beitrag zur Rettung des Weltklimas erkennen. Die Förderung dieser umweltverträglichen Landnutzungsform muss weiter verstärkt werden."

Juni 2009

Stop Climate Change nimmt am Kooperationspreis 2009 teil

Kooperationspreis

Informationen zum Kooperationspreis 2009 finden Sie unter:

http://www.kooperationspreis.de/

Die Broschüre zum Kooperationspreis 2009 finden Sie unter:

http://www.kooperationspreis.de/koop/_pdf/Kooperationspreis_2009.pdf

Juni 2009

Erster klimafreundlicher Bioladen Deutschlands nach Stop Climate Change - Standard.

Ottersberg, 13.06.2009: Auf dem REGIONALEN TAG bei BIO EMMA wurde das Stop Climate Change - Zertifikat überreicht

Bioladen

v.l. Marco Lange (Projektleiter von Stop Climate Change), Alexandre Barbry und Morten Jörgensen (Geschäftsführung BIO EMMA)

BioladenBioladen

Im Zuge der Stop Climate Change - Zertifizierung wurden bei BIO EMMA die Fenster isoliert, Glühbirnen ausgewechselt und auf Ökostrom umgestellt.

Bioladen

Auch die kleine Kundschaft interessiert sich schon für Klimaschutz.

Februar 2009

BioFach 2009

Naturkosthandel setzt Zeichen bei CO2

Jürgen Trittin überreicht auf der BioFach Stop Climate Change - Zertifikate an klimafreundliche Naturkost-Unternehmen

Göttingen, 26.02.2009: Die Naturkostbranche reagiert auf die Herausforderung Klimawandel - drei Marktführer haben das Emissions-Reduktions-System Stop Climate Change (SCC) eingeführt. Sie haben ihre Unternehmen und/oder Produkte nach dem Stop Climate Change-Standard zertifizieren lassen und damit Klimafreundlichkeit als Qualitätsmerkmal etabliert. Auf der BIOFACH 2009 wurde den Unternehmen bio verlag, Ökoland und Voelkel von Jürgen Trittin, dem Schirmherrn von Stop Climate Change, die Zertifikate überreicht.

Biofach 2009
v.l.: Dr. Jochen Neuendorff (Gesellschaft für Ressourcenschutz),
Ronald Steinmeyer (bio verlag), Jürgen Trittin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).

Biofach 2009
v.l.: Stefan Voelkel (Voelkel),
Jürgen Trittin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).

Februar 2009

Stop Climate Change erweitert sein Zertifizierungssystem:

Göttingen, 11.02.2009: BIO LATINA als lokale Zertifizierungsstelle in Latein­amerika zugelassen

Perú, Lima - BIO LATINA ist seit Dezember 2008 anerkannte Stop Climate Change (SCC) Kontrollstelle und kann damit nach den strengen Regeln des SCC-Standard Zertifizierungen durchführen. BIO LATINA bietet damit Kleinbauern aus Lateinamerika eine kostengünstige Zertifizierung für Exportprodukte an. Auch auf dem lokalen Markt sieht BIO LATINA, insbesondere für die Unternehmens­zertifizierung gute Marktchancen.

In Peru hat Klimaschutz eine besondere Bedeutung, denn Peru wird weltweit eins der am meisten betroffenen Länder durch den Klimawandel sein. Roxana Priego, Geschäftsführerin von BIO LATINA ist stolz den neuen Service anzubieten: „Auch wir müssen uns den Herausforderungen des Klimawandels stellen und unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Für uns bietet das SCC-System eine solide und vor allem transparente Methode zur Analyse, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen mit anschließender Zertifizierung.“

Die Nachfrage insbesondere an Unternehmenszertifizierungen ist hoch. Institutionen wollen nicht nur Projekte und Forschungen zum Klimawandel durchführen, sie wollen auch selber ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Besonders überzeugt haben uns die strengen Anforderungen an die Kompensierung durch Carbon Credits aus hochwertigen Klimaschutzprojekten“, bestätigt Roxana Priego.

Die AGRA TEG sieht ihre Idee, eine übertragbare Grundlage für eine einheitliche Bewertung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen pro Unternehmen oder Produkt zu ermöglichen, bestätigt. Dr. Andreas Block, Geschäftsführer der AGRA TEG, hat ein starkes Interesse an der Teilnahme von lokalen Kontrollstellen: „Wir möchten lokale Zertifizierungsstrukturen fördern, dass reduziert nicht nur die Emissionen durch unnötige Flugreisen von Auditoren, sondern auch die Kosten für alle Beteiligten.“

Das Annerkennungsverfahren als Kontrollstelle wurde im Rahmen eines Public-Privat-Partnership (PPP) Projektes zwischen BIO LATINA und dem DED gefördert. BIO LATINA ist damit in allen 11 Ländern ihrer Tätigkeit die einzige lokale Zertifizierungs­stelle die diesen Service anbieten kann. Damit haben auch Kleinbauern Zugang zu einer kostengünstigen Zertifizierung.

Hier finden Sie uns auf der BIO FACH!

BIO LATINA: Halle 1, Stand 650 - AGRA TEG: Halle 7, Stand 506

BIO LATINA setzt sich für eine ökologische Landwirtschaft zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Kleinbauern in Lateinamerika ein. Derzeit zertifiziert BIO LATINA mehr als 350 Kunden davon größtenteils Kooperativen mit insgesamt 17.000 Kleinbauern, in 11 Ländern Mittel- und Südamerikas. Die Hauptgeschäftstelle befindet sich in Lima, Perú. BIO LATINA ist ISO 065 (DIN EN 45011) akkreditiert durch den DAP (Deutsches Akkreditierungssystem Prüfwesen GmbH).

Die AGRA-TEG Agrar- und Umwelttechnik GmbH ist ein Start-Up-Unternehmen der Abteilung Agrartechnik der Universität Göttingen. AGRA-TEG verknüpft Forschung und Wirtschaft sowohl im Bereich des Technologietransfers, als auch in der Beratung, dem Emissionsmanagement sowie der Konzeption und Koordination von Verbundprojekten.

 

Februrar 2009

Stop Climate Change: Klimaschutz offensiv!

Nach Abschluss der Pilotphase geht das anerkannte Zertifizierungssystem Stop Climate Change (SCC) in die breitenwirksame Anwendung. Auf der Messe BioFach in Nürnberg stellt die GLS Bank das erweiterte Angebot für Unternehmen und Produkte vor.

Bochum, 26.01.2009: Der Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Im vergangenen Jahr erweiterte die GLS Bank deshalb ihr Engagement für den Klimaschutz mit einem neuen Angebot: dem Zertifizierungssystem Stop Climate Change (SCC) für Unternehmen und Produkte. Der Kerngedanke des Systems: Aktive Emissionsminderung vor Kompensation. SCC umfasst nicht nur eine detaillierte Energieanalyse und den Ausgleich von unvermeidbaren Emissionen durch Investitionen in hochwertige Klimaschutzprojekte. Es bietet vor allem individuell entwickelte Minderungskonzepte unter Berücksichtigung der Rentabilität einzelner Maßnahmen. Damit ermöglicht es die sinnvolle Planung von Investitionen - mit dem Ergebnis erheblicher Einsparungen an Emissionen sowie Kosten. „An dieser Stelle haben wir uns klar positioniert“, so Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank. „Mit dem angebotenen Komplettpaket aus Analyse, Reduzierungskonzept, gegebenenfalls Investitionsfinanzierungen und schließlich Ausgleich schaffen wir für unsere Kunden einen echten Mehrwert und begleiten sie aktiv auf dem Weg zu mehr Klimafreundlichkeit und Kosteneffizienz.“ Der Ausgleich von unvermeidbaren Restemissionen erfolgt durch den Kauf von Carbon Credits, die strengen Anforderungen unterliegen. Erst im November 2008 wurden die SCC-Standards deutlich verschärft. Ebenfalls zum Konzept gehört die vollständige Transparenz der Standards. Zudem wird das SCC-System fortlaufend durch ein unabhängiges Gremium mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbraucherschutz überwacht. Um Interessenskonflikte auszuschließen wurde das Zertifizierungsprogramm von drei unabhängigen Partnern zusammen entwickelt - GLS Bank, AGRA-TEG GmbH und der Gesellschaft für Ressourcenschutz bmH. Analyse, Emissionsminderung und Zertifizierung werden damit getrennt voneinander durchgeführt. Seit dem erfolgreichen Start des Zertifizierungssystems wurden bereits zahlreiche Unternehmen sowie eine vielfältige Produktpalette von Druckereierzeugnissen bis hin zu ÖkoLebensmitteln mit dem SCC-Siegel zertifiziert.

Mehr unter: http://gls.de/klima

Über die GLS Bank
Die 1974 gegründete GLS Bank finanziert nach konsequenten, veröffentlichten Kriterien ausschließlich soziale, ökologische und kulturelle Unternehmen und Initiativen mit konkretem realwirtschaftlichen Bezug. Vom Girokonto über sozialökologische Geldanlagen bis hin zu Finanzierungen und Vermögensmanagement bietet die GLS Bank alle Angebote einer modernen Bank. Transparenz gehört zum Konzept: In der Kundenzeitschrift »Bankspiegel« werden alle Kredite veröffentlicht. Zusätzlich legt die Bank ihre Eigenanlagen offen.

Über AGRA-TEG GmbH
Die AGRA-TEG Agrar- und Umwelttechnik GmbH ist ein Start-Up-Unternehmen der Abteilung Agrartechnik der Universität Göttingen. AGRA-TEG verknüpft Forschung und Wirtschaft sowohl im Bereich des Technologietransfers, als auch in der Beratung, dem Emissionsmanagement sowie der Konzeption und Koordination von Verbundprojekten.

Über die Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH
Die GfRS ist staatlich zugelassene Kontroll- und Zertifizierungsstelle mit dem Schwerpunkt ökologische Lebensmittel. Ihre über 2.000 Kunden in Deutschland und Österreich betreut die GfRS umfassend und kompetent.

 

Dezember 2008

Erfolgreiche Stop-Climate-Change-Schulung der Auditoren
der lateinamerikanischen Zertifizierungsstelle BIO LATINA

Das BIO LATINA-Team

Unser Mitarbeiter, Herr Marco Lange, hat im Dezember die Auditoren von BIO LATINA in Lima in einer Intensiv-Schulung zum System Stop-Climate-Change instruiert. BIO LATINA ist damit anerkannte Stop Climate Change Zertifizierungsstelle.

Roxana Priego, Geschäftsführerin BIO LATINA und Marco Lange, Instrukteur der AGRA-TEG GmbH (v.r.)

 

Juli 2008

Kundeninformation zum Artikel in der
Brigitte (14/2008) "Superwurst rettet die Welt"

Wunstorf, im Juli 2008 – Seit Februar 2008 hat der klimabewusste Verbraucher beim Kauf der Ökoland-Bratwurst „Superwurst rettet Welt“ die Möglichkeit, ökologisch und sozial sinnvolle Klimaschutz-Projekte zu unterstützen.
Die nach strengen Bioland-Richtlinien aus ökologisch erzeugtem Fleisch hergestellte Delikatess-Bratwurst ist vom Bauernhof bis zur Ladentheke klimaneutral nach „Stop-Climate-Change-Standard“ zertifiziert. Für die Wurst wurden alle klimarelevanten Gase vom Bauernhof bis zum Kühlregal ermittelt. „Wo es möglich war, haben wir Einsparungen umgesetzt. Die darüber hinaus unvermeidbaren Mengen neutralisieren wir durch den Kauf von Emissionszertifikaten nach WWF-Gold-Standard“, so Patrik Müller, Geschäftsführer von Ökoland.

In einem in der BRIGITTE Nr. 14/2008 erschienenen Artikel „Superwurst rettet die Welt“ wird unterstellt, die von Ökoland verwendeten Emissionszertifikate nach dem WWF-Gold-Standard sind nicht von der UN abgesegnet.

Tatsache ist aber, dass der WWF-Gold-Standard laut Axel Schmidt, Klimaschutzmanager der GLS Gemeinschaftsbank, in wesentlichen Punkten die Richtlinien der UN für Emissionszertifikate aus dem Clean Development Mechanism noch übertrifft: "Durch die Einbindung der verschiedenen lokalen Akteure in die Entscheidungsprozesse und die Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialindikatoren ist er der derzeit anspruchsvollste Standard für Klimaschutzprojekte."

„Mit unserer Aktion wollen wir auf sympathische Weise zeigen: Beim Klima geht es um die Wurst! Aus meiner Sicht wird unser Klima nicht nur auf großen Konferenzen, sondern vor allem durch viele kleine, kreative und aktive Schritte in allen Lebensbereichen gerettet werden können“, erklärt Ökoland- Geschäftsführer Patrik Müller. Neben der Neutralisierung von Treibhausgasemissionen hat Ökoland deshalb seinen Energiebezug auf 100% Ökostrom umgestellt und spart durch verbesserte Logistik nun ca. 300.000 LKW-Kilometer pro Jahr ein.
Ermöglicht wurde dieses mit den Informationen, die im Rahmen der „Stop-Climate-Change“-Zertifizierung erhoben wurden. „Mit der Superwurst wollen wir die Verbraucher“, so Patrik Müller weiter, „in ihren Klimaschutz- Bemühungen stärken und auch in der Lebensmittelbranche ein deutliches Zeichen setzen. Je positiver die Resonanz bei Handel und Verbraucher und Umwelt- und Verbraucherorganisationen wie Foodwatch oder Greenpeace sein wird, desto schneller werden auch weitere klimaneutral produzierte Lebensmittel dem Beispiel der „Superwurst“ folgen. Auch freuen wir uns, wenn andere Unternehmen ähnliche Aktionen starten!“

Seit Februar ist im Naturkosthandel bzw. Bio-Supermarkt die von Ökoland GmbH Nord hergestellte erste klimaneutrale Bratwurst der Welt im Kühlregal erhältlich. Die 250g- Packung kostet ca. € 4,79.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
AGRA-TEG GmbH, Herr Marco Lange, m.lange@agra-teg.de
Ökoland GmbH Nord, Herr Patrik Müller, patrik-mueller@oekoland.de

 

Juli 2008

Erfolgreiche Stop-Climate-Change-Schulung der Auditoren des
Instituto Biodinâmico (IBD)

Unser Mitarbeiter, Herr Marco Lange hat im Juli 2008 die Auditoren des IBD in einer Intensiv-Schulung zum System Stop-Climate-Change instruiert. Sein einwöchiger Aufenthalt in Botucatu, Sao Paulo, Brasilien hat dem System Stop-Climate-Change eine erfreuliche Erweiterungsmöglichkeit auf den südamerikanischen Markt eröffnet.

Alexandre Harkaly, Geschäftsführer des IBD und Marco Lange, Instrukteur der AGRA-TEG GmbH (v.l.)

Die bestehenden vertraglichen Beziehungen zum Instituto Biodinâmico bekommen durch die guten persönlichen Kontakte eine intensivere Bedeutung und wir setzen auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Schulung der Mitarbeiter war ein wesentlicher Bestandteil, wodurch das IBD nun als Zertifizierer für Stop-Climate-Change agieren darf.

Das IBD-Team mit Marco Lange

(siehe hierzu auch die untenstehende Pressemitteilung)

Pressemitteilung vom 24.05.2008

Das Zertifizierungssystem Stop-Climate-Change:
Transparenz und Glaubwürdigkeit für den Klimaschutz

-Weitere Zertifizierungsstelle zugelassen - Governing Board erweitert-

Der Markt der Klimazertifizierung expandiert. Die Entwickler des unabhängigen Zertifizierungsprogramms Stop Climate Change (SCC), die AGRA-TEG GmbH, eine Ausgründung der Uni Göttingen, begrüßen diesen Pluralismus ausdrücklich. Sie fordern jedoch im Sinne einer Qualitätssicherung eine Veröffentlichung und Harmonisierung der zugrundeliegenden Zertifizierungs-Standards. „Viele Zertifikate werden ohne für den Verbraucher transparente Standards vergeben.“, so Dr. Jörg Heinzemann, Geschäftsführer der AGRA-TEG, „So bleiben Klimaschutzleistungen undurchsichtig und sind für den Verbraucher nicht nachvollziehbar.“ Das könne die Glaubwürdigkeit jeder Klima-Zertifizerung in Frage stellen und gefährde das eigentliche Ziel, die Reduzierung des globalen Ausstoßes von Treibhausgasen.
Bei Stop Climate Change gewährleisten die Standards eine weitreichende Erfassung aller relevanten Treibhausgasemissionen eines Unternehmens und/oder eines Produkts. Sie sind transparent und nachvollziehbar. Die strikte Gewaltenteilung unter den Akteuren im Zertifizierungssystem gewährleistet die notwendige Objektivität und Unabhängigkeit. Diese wird durch die Anerkennung des Instituto Biodinamico (IBD) zum Stichtag 23. April 2008 als weiterer Zertifizierungsstelle im Rahmen des Zertifizierungsprogramms Stop Climate Change nochmals betont. „Wir freuen uns, künftig mit dem IBD als Marktführer für Zertifizierungen von brasilianischen Öko-Produkten im Stop Climate Change-System zusammenarbeiten zu können“, so Dr. Jörg Heinzemann. „Unser Anerkennungsverfahren beinhaltet Prüfungsschritte, die nicht von jeder Zertifizierungsstelle bestanden werden. Das erfolgreiche Absolvieren des Verfahrens ist aber von zentraler Bedeutung, um eine einheitliche und qualitativ hochwertige Klimaschutz-Auditierung und -Zertifizierung gewährleisten zu können.“
Das Governing Board, das unabhängige Kontrollgremium von Stop Climate Change, wird zum 1. Mai 2008 um Georg Abel (Bundesgeschäftsführer Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.) (www.verbraucher.org) erweitert. Wichtigste Aufgabe des Governing Board ist die Begleitung der Entwicklung und die Verabschiedung der unter www.stop-climate-change.de veröffentlichten Zertifizierungs-Standards.